Sicherheitssoftware: Auch Gratisprogramme bieten guten Schutz

Schutz vor Attacken aus dem Internet – das soll Sicherheitssoftware leisten. Im Test von 18 Antivirenprogrammen schützen 12 von 18 Programmen gut. Die Gratissoftware von zwei Anbietern kann mit der kostenpflichtigen Konkurrenz mithalten. Keiner schnappt alle, doch der Testsieger erwischte die meisten Schädlinge und ist mit 23 Euro günstig zu haben.

Viele Windowsnutzer sind verunsichert: Manche Experten raten, lediglich auf das in Windows integrierte Schutzprogramm Defender zu vertrauen, andere empfehlen ein separates Sicherheitsprogramm. Im Test ist der Defender das Schlusslicht – er schützt nur mittelmäßig. Nutzer sollten sich zusätzlich eine gute Antivirensoftware besorgen.

Im Test kamen unter anderem mehr als 14.000 Schädlinge wie Viren, Würmer und Trojaner zum Einsatz. Keines der Programme bietet hundertprozentigen Schutz, da sich ständig neue Schadsoftware im Umlauf befindet. Die Herausforderung besteht darin, dass die Softwareprogramme mit den beiden Hauptkomponenten Wächter und Scanner ständig auf dem aktuellen Stand sein müssen. Norton gelingt dieser Balanceakt derzeit am besten: Es stoppte die Mehrzahl der eindringenden Schädlinge und konnte alle Erpresserprogramme bis auf eines in ihre Schranken verweisen.

Im Vergleich zu früheren Tests zeigt sich, dass die meisten Pakete einen Sprung nach vorne gemacht haben, einen besseren Schutz liefern und zudem die Rechner nicht mehr so stark verlangsamen.

Der ausführliche Test Sicherheitssoftware erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.02.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/internetsicherheit abrufbar.

test-Cover

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