Selbstbräuner: Zu hell, zu gelblich, zu streifig

Egal ob Creme, Lotion, Milch oder Spray – wer nach dem Winter nicht käsebleich in den Frühling gehen möchte, kann mit Kunstbräune nachhelfen. Doch die meisten Selbstbräuner im Test zeigten nur ein „befriedigendes“ Ergebnis: Die Färbung der Haut war zu hell, zu gelblich oder streifig.

Die Stiftung Warentest untersuchte für die März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test 16 Selbstbräuner und ein After-Sun-Produkt mit Bräunespeicher. Drei Selbstbräuner überzeugten mit einem „guten“ Qualitätsurteil, denn sie schafften es, die Haut natürlich und gleichmäßig zu bräunen.

Früher waren Selbstbräuner verpönt wegen ihres muffigen Geruchs und ihrer oft scheckigen Färbung, aber in den vergangenen Jahren haben diese Produkte immer mehr Freunde gefunden. In Deutschland schmiert man sie am liebsten ins Gesicht, in Frankreich eher auf die Beine.

Für den Test erprobten 300 Frauen die Kunstbräune an den Beinen und fanden die Produkte von Louis Widmer, Nivea und Vichy am besten. Obwohl Farbton und –intensität nicht jede der Testerinnen überzeugten, sah die Bräune hier insgesamt gleichmäßiger und natürlicher aus als bei den anderen. Das trifft auch auf das Produkt von Garnier Ambre Solaire zu. Doch dieses Spray verfehlte das „Gut“, weil die Deklaration der Inhaltsstoffe unleserlich war.

Wer empfindlich zum Beispiel auf Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe oder Parfüm reagiert, findet in der test-Tabelle, welche Selbstbräuner auf diese Substanzen verzichten. Und wieder einmal zeigte sich: Teure Produkte tragen zwar oft bekannte Markennamen, sind aber nicht besser als preiswertere Bräuner.

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