Schulranzen Die Hälfte im Test „mangelhaft“

Die Hälfte der Schulranzen fiel bei einem Test der Stiftung Warentest durch, weil ihre optische Warnwirkung nur „mangelhaft“ war und Kinder mit diesen Ranzen im Straßenverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko tragen. Es gibt aber auch „gute“ Modelle, die für rund 100 Euro zu haben sind. Die Ergebnisse finden sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test.

Mindestens 20 Prozent der Gesamtfläche des Ranzens müssen tagsüber und in der Dämmerung weithin aufleuchten. Aus modischen Gründen werden sie jedoch häufig weggelassen, heißt es bei den Herstellern. Eltern sollten sich davon nicht beirren lassen und ausdrücklich besonders auffällige und hellstrahlende Modelle verlangen.

Klassenbeste im Test sind drei Scout-Modelle, ebenfalls „gut“, aber weniger komfortabel ist der Ranzen Spiegelburg Felix. Insgesamt wenig auszusetzen gab es an den Meterialeigenschaften. Manche Ranzen sind aber nicht wirklich wasserdicht und in den Griffen von sechs Podukten fanden die Tester geringe Mengen von nicht akut gefährlichen, aber vermeidbaren Weichmachern.

Die Stiftung rät, das Kind beim Ranzenkauf mitzunehmen, damit er auch passt und das Design ankommt.

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