Riester-Rentenversicherungen Große Unterschiede bei der ausgezahlten Gesamtrente

Bei Riester-Rentenversicherungen hängt die Höhe der späteren Rente stark von der Qualität des Angebotes ab. Schon bei der garantierten Mindestrente hat die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe von Finanztest Unterschiede von über 20 Prozent ermittelt. Auch bei der ausgezahlten Gesamtrente – Mindestrente plus Anteil aus Überschüssen – schwanken die Summen erheblich.

So bekommt etwa der 40jährige Modellkunde der Untersuchung über einen Zeitraum von 25 Jahren bei einem „sehr guten“ Angebot rund 10.000 Euro mehr versprochen als bei einem mit „Ausreichend“ bewerteten Produkt.

Von 35 Angeboten der klassischen Variante bewertete die Stiftung Warentest die Versicherungstarife der CosmosDirekt und der HanseMerkur mit „sehr gut“. Nur ganz knapp dahinter lag die Debeka. Schlusslicht mit jeweils „ausreichenden“ Angeboten waren die Basler, die Itzehoer und die Victoria.

Klassische Riester-Rentenversicherungen sind laut Finanztest geeignet für Sparer mittleren Alters, die den vereinbarten Vertrag auf Dauer zahlen können. Die Riester-Rente bietet eine sichere Mindestrente und wird durch staatliche Zulagen und Steuervorteile besonders attraktiv. Mit dem richtigen Angebot können gute Erträge erzielt werden.

Die ausführliche Untersuchung findet sich in der Dezember-Ausgabe von Finanztest und im Internet unter www.test.de.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.