Riester-Rente: Trotz des schlechten Rufs: Für viele lohnt sich Riestern

Keine Vorsorgeform hat einen so schlechten Ruf wie die Riester-Rente. Doch nüchtern betrachtet lohnt sie sich für viele immer noch, wenn sie den richtigen Vertrag wählen und die staatliche Förderung ausnutzen. Welche Riester-Verträge für welchen Spartyp am besten sind, ermittelte die Zeitschrift Finanztest für ihre Oktober-Ausgabe.

Zu teuer, zu bürokratisch, zu unrentabel – die Kritik an der Riester-Rente ist vielfältig und häufig berechtigt. Dennoch hat Riestern einen entscheidenden Vorteil: Hier gibt es staatliche Zulagen und Steuerersparnisse, die alleine schon für eine gewisse Rendite sorgen. Doch es ist nicht leicht, gute Angebote zu finden. Bei den klassischen Riester-Rentenversicherungen mit garantierter Mindestrente und bei Riester-Banksparplänen haben die Tester keinen einzigen Tarif gefunden, den sie mit Gut bewerten. Das hängt auch damit zusammen, dass immer weniger Versicherer diese Form der Riester-Rente anbieten.

Deutlich besser sieht es bei den Riester-Fondssparplänen und Fondspolicen aus, die die höchsten Ertragschancen bieten. Finanztest empfiehlt sechs Riester-Fondssparpläne und drei Riester-Fondspolicen.

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bremen hat Finanztest untersucht, ob Riester-Anbieter bei der Anlage der Beiträge und staatlichen Zuschüsse ethische Belange berücksichtigen. Viele schließen geächtete Waffen oder Kinderarbeit aus. Doch es gibt kein Produkt, das ökonomisch uneingeschränkt empfehlenswert ist und gleichzeitig weitreichende ethische Ausschlusskriterien bietet.

Der ausführliche Test Riester-Rente erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.09.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/riester-rente abrufbar.

Finanztest-Cover

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