Riester-Bank­sparpläne Am Ende 10.000 Euro mehr – oder weniger

Riester-Bank­sparpläne sind für fast jeden Sparer geeignet, denn sie verbinden staatliche Förderung mit sicheren Zins­erträgen. Zwischen guten und schlechten Verträgen liegen aber am Ende leicht über 10.000 Euro, hat die Zeit­schrift Finanztest ausgerechnet.

Bei den über­regionalen Angeboten liegen für jüngere Sparer bei Angeboten mit Zinstreppe oder Bonuszah­lungen die Sparkassen Günzburg-Krumbach, Höxter, Detmold und Lünen ganz vorn. Ältere Sparer sollen laut Finanztest besser auf Produkte mit einem tages­aktuellen Zins setzen. Sie finden die besten über­regionalen Angebote bei der Landes­sparkasse Schene­feld, bei den Volks­banken Gronau-Ahaus und Nord­müns­terland, bei der Deutschen Skat­bank und bei der Mainzer Volks­bank.

Wer eine einfache und solide Anlageform sucht, ist mit Riester-Bank­sparplänen gut beraten. Denn hier kann wenig schief­gehen. Der Sparer zahlt Monat für Monat in einen Sparplan, dessen Verzinsung flexibel ist und sich am allgemeinen Zins­niveau orientiert. Der Kunde ist damit sofort im Plus und erhält zur staatlichen Förderung einen sicheren Wert­zuwachs. Praktisch: Der Sparer kann kurz­fristig aussteigen, wenn er das Geld für die Riester-Finanzierung einer Immobilie braucht. Kurs­verluste oder hohe Umstiegs­kosten muss er im Gegen­satz zu anderen Geld­anlagen nicht befürchten.

Wer 25 Jahre lang die maximale Förderung für die Riester-Rente ausschöpft, indem er 2100 Euro pro Jahr spart, wird zu Beginn seiner Rente zwischen 73.000 und über 104.000 Euro auf dem Konto haben. Bei dieser Lauf­zeit macht ein Rendite­unterschied von einem Prozent­punkt mehr als 10.000 Euro aus.

Der ausführ­liche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest und unter www.test.de/riester-banksparplaene.

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