Riester Bank- und Fondssparpläne Große Renditeunterschiede zwingen Anleger zum Vergleich

Die Riester-Rente ist fast ein Muss, denn der Staat hilft hier beim Sparen für das Alter. Bei den einzelnen Angeboten gibt es aber zum Teil erhebliche Renditeunterschiede, wie die Zeitschrift Finanztest ermittelte. Ein guter Riester-Fondssparplan brachte in den vergangenen Jahren fast 10 Prozent Rendite, ein schlechter nur um zwei Prozent. Die äußerst sicheren Riester-Banksparpläne haben über eine lange Laufzeit eine Renditeaussicht von drei bis zu fünf Prozent.

Riester-Fondssparpläne sind vor allem für junge Anleger unter 45 Jahren geeignet. Die chancenreichste ist die UniProfirente von Union Investment. Mit Fondssparplänen können die Riester-Sparer von den Ertragschancen der Börsen profitieren. Im schlimmsten Fall verfügen sie immer noch sowohl über das eingezahlte Geld als auch die staatlichen Zulagen.

Riester-Banksparpläne sind dagegen äußerst sicher und vor allem für ältere Sparer lohnend. Auch hier sollten die Angebote genau geprüft werden. Bei den besten Sparplänen winken nach 25 Jahren rund 100.000 Euro, wenn der Sparer die Riester-Zulagen voll ausschöpft. Mit schlechten Sparplänen hat er womöglich 20.000 Euro weniger.

Sämtliche Testergebnisse finden sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest oder online unter www.stiftung-warentest.de.

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