Reiseimpfungen von der Krankenkasse: Einen Zuschuss zahlt fast jede Kasse – mehr oder weniger

Wenn einer eine Reise tut, sollte er sich vorher über sinnvolle Impfungen informieren. Die Ständige Impfkommission empfiehlt je nach Ziel bis zu neun Impfungen. Das kann mitunter teuer werden, schreibt die Zeitschrift Finanztest in der März-Ausgabe und hat aufgelistet, welchen Beitrag die Krankenkassen leisten. Manche beteiligen sich mit 50 Euro pro Jahr, andere übernehmen 100 Prozent der Kosten. Gut zu wissen: Allein die Kombi-Impfung gegen Hepatitis A und B kostet 240 Euro. Online ist der Artikel unter www.test.de/krankenkassen veröffentlicht.

Aus Kostengründen sollte niemand auf wichtige Impfungen verzichten. Wenn eine Kasse hierfür zahlt, kann das durchaus ein Grund für einen Wechsel sein. Immerhin übernimmt jede zweite der abgefragten 25 Krankenkassen sämtliche empfohlenen Impfungen, und teilweise auch spezielle Immunisierungen gegen Japanische Enzephalitis und Malaria-Prophylaxe. Aber „gerade große Kassen wie Barmer, KKH, AOK Baden-Württemberg und AOK Bayern sind wenig spendabel“, schreibt Finanztest; hier sind zum Teil nur 50 bis 100 Euro Zuschuss drin. Die Art der Bezahlung ist ebenso unterschiedlich: Mal reicht die Chipkarte, mal muss man in die Vorleistung gehen und sich das ausgelegte Geld von der Kasse zurückholen.

Ganz wichtig ist es aber, sich vor der Reise genau beraten zu lassen, welche Impfung überhaupt nötig ist. Eine Cholera-Impfung oder eine gegen Meningokokken ist nicht für jeden Trip sinnvoll. Außerdem sollte genügend Zeit für eine Immunisierung eingeplant werden. Manche Impfungen müssen in gewissem zeitlichem Abstand wiederholt werden.

Der ausführliche Artikel inklusive einer Tabelle mit den Leistungen für Reiseimpfungen bei 25 Krankenkassen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 15.02.2017 am Kiosk) und ist im Produktfinder Krankenkassen unter www.test.de/krankenkassen abrufbar.

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