Rauchmelder: Die meisten melden zuverlässig

Sie sind klein und laut und müssen zum Jahresende in jeder Wohnung in Deutschland hängen: Rauchmelder. Die Stiftung Warentest hat 17 Rauchmelder geprüft, darunter drei Modelle, die sich per Funk vernetzen lassen. 13 von ihnen melden Brände zuverlässig und schneiden insgesamt gut ab. Ein Modell alarmiert zu spät.

Der Rauch ist bei einem Brand besonders gefährlich: 80 Prozent der Brandopfer ersticken. Rauchmelder in Schlafräumen und Fluren, die Fluchtwege sein können, sind in Deutschland deshalb Pflicht – zum Jahresende in jedem Bundesland. Dann laufen die Übergangsfristen zur Installation auch in Berlin und Brandenburg aus.

Die 17 Rauchmelder wurden vier verschiedenen Testfeuern ausgesetzt – zwei mehr als bei den bisherigen Rauchmelder-Tests. 13 melden die Rauchentwicklung zuverlässig und erhalten dafür ein gutes Gesamturteil. Ein weiterer Rauchmelder erkennt den Brand zu langsam und alarmiert zu spät. Dafür kassiert er ein Mangelhaft. Drei weitere Modelle schneiden befriedigend ab, da sie unter Umständen recht empfindlich auf Rauch reagieren können. Das kann die Gefahr eines Fehlalarms erhöhen.

Die 17 Rauchmelder im Test sind alle mit einer Batterie ausgestattet, die laut Anbieter zehn Jahre lang halten soll. Einige Anbieter geben eine Garantie für diese Zeitspanne. Andere garantieren weit weniger, teils nur zwei Jahre. In puncto Bedienung und Funktionskontrolle gibt es für vier Modelle Punktabzüge. Anstatt der obligatorischen Kontrolle einmal pro Jahr empfehlen ihre Anbieter, die Rauchmelder „regelmäßig“, monatlich oder gar wöchentlich zu checken – eine ungenaue oder unnötig kurze Angabe.

Der Test Rauchmelder findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/rauchmelder abrufbar.

test-Cover

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