Rapsöl: Von 23 getesteten Ölen waren 21 gut

Rapsöl Pressemitteilung

Cover test 11/2018

Cover test 11/2018. Bild­nach­weis: Stiftung Warentest.

„Das Super-Öl“ – so die Über­schrift über dem Testbe­richt der Stiftung Warentest. Zum einen schnitten die 23 Rapsöle im Test fast durch die Bank gut ab, zum anderen ist Rapsöl super gesund. Nur zwei Öle kassierten ein Mangelhaft, weil sie sensorische Fehler hatten, die darauf hindeuten, dass in der Herstellung etwas schief lief: Das kalt­gepresste Öl von Aldi Süd für 3 Euro und das mehr als doppelt so teure der Bio-Zentrale.

Im letzten Test der Stiftung Warentest 2009 fiel jedes zweite kalt­gepresste Öl mit der Note Mangelhaft durch, und so richtig schme­cken wollte es damals auch nicht. In der aktuellen November-Ausgabe von test schnitten nun 21 von 23 Ölen gut ab. Damit sind diese Raps­öle deutlich besser als damals.

In Deutsch­land verkauft sich Rapsöl noch besser als Sonnenblumen- und Olivenöl. Getestet wurden kalt gepresste Produkte, die sich hervorragend für Salate und Rohkost eignen, und raffinierte, die sich hoch erhitzen lassen. Ein gutes Rapsöl bekommt man für 99 Cent bis 16 Euro pro Liter. Die Qualität lässt sich also nicht am Preis ablesen. Oder anders herum: Auch für wenig Geld kann man ein richtig gutes Öl bekommen. Nur minimal nach vorn schoben sich Markenöle bei den Raffinierten.

Dass es kein sehr gutes Öl gab, lag vor allem an der Sensorik, wo noch etwas Luft nach oben war. In diesem Prüf­punkt war nur jedes zweite kalt­gepresste gut. Ein gutes Öl schmeckt nussig-saatig. Sensorisch können auch die Verbraucher über­prüfen, ob ihr Öl noch frisch ist. Riecht es nach Fens­terkitt, Firnis oder Ölfarbe, muss es entsorgt werden.

Der voll­ständige Test findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/rapsoel abruf­bar.