Private Haftpflicht Geliehene und gemietete Sachen – wer zahlt für Schäden?

Kaffee auf das geliehene Notebook gekippt, beim Umzug des Freundes den Flachbildschirm fallen gelassen oder die Mikrowelle in der Ferienwohnung kaputt gemacht. Wer zahlt für den Schaden? Längst nicht jede Haftpflichtversicherung, hat die Zeitschrift Finanztest beim Blick in die besten Tarifangebote festgestellt.

Ein guter Grund, sich an einem langen Winterabend einmal seine Police vorzunehmen, zu überprüfen, welche Schäden abgedeckt sind, und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Denn 18 Haftpflichttarife sind nicht nur „sehr gut“, sie bieten auch mehr Schutz als andere, und das für nicht einmal mehr Geld.

Für hilfsbereite Menschen kann die Freundschaft schnell einen Knacks bekommen, wenn sie beim Umzug das Familienporzellan fallen lassen. „Gefälligkeitshandlungen“ nennt man solche Einsätze, und die Rechtsprechung wird hierzulande von dem Gedanken geprägt: Wer andern hilft, soll nicht für Schäden haften müssen, die er dabei versehentlich verursacht. Wenn der Helfer nicht haftet, muss auch der Versicherer nicht zahlen.

Viele – aber längst nicht alle – Versicherer kommen trotzdem für zu Bruch gegangene Teller auf. Wichtig ist ein Blick in die Police, empfiehlt Finanztest. Die günstigsten Familienpolicen mit Leistungserweiterungen für Gefälligkeiten, geliehene und gemietete Sachen und für Inventar von Ferienwohnungen im Ausland sind die Classic-Tarife der Huk24 für 64 Euro Jahresbeitrag und der Huk-Coburg Allgemeine für 67 Euro im Jahr.

Der ausführliche Artikel „Private Haftpflichtversicherung“ erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 12.12.2012 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/haftpflicht abrufbar.

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