Portions­kaffee­maschinen: Kaffee­genuss aus Pads und Kapseln

Sie heißen Dolce Gusto, Latte Select oder Cafissimo und sind die Renner im Weihnachts­geschäft: Kaffee­maschinen mit Pads oder Kapseln für das schnelle Heiß­getränk zwischen­durch. Viele aktuelle Maschinen wollen darüber hinaus mit der Herstellung von Cappuccino oder Latte macchiato punkten. Die Stiftung Warentest hat für die Dezember-Ausgabe der Zeit­schrift test elf Portions­kaffee­maschinen untersucht.

Ob Pad oder Kapsel: Der schwarze Kaffee schmeckte den Testern über­wiegend „gut“, bei den Geräten Tchibo Cafissimo und Petra KM 45 allerdings nur „befriedigend“. Neun Maschinen bereiten auch Milch­getränke zu. Wer seinen Latte Macchiato sonst in einer Espressobar trinkt, wird mit den Getränken aus den Portions­kaffee­maschinen jedoch nicht glück­lich werden. Neben einer „traurigen Optik“ schmeckte der Latte Macchiato auf der Experten­zunge manchmal nur „wie aromatisiertes Wasser“.

Schon beim Kauf legt sich der Kunde einer Kapsel­maschine auf eine bestimmte Marke fest: Mal eben von einer Tassimo-Disc zu einer Dolce-Gusto-Kapsel wechseln geht nicht, die Systeme sind unter­einander nicht kompatibel. Kaffee­pads gibt es hingegen von verschiedenen Anbietern. Das drückt den Preis pro Tasse: Pads bekannter Kaffee­sorten gibt es ab 13 Cent pro Stück, für eine Kapsel werden mindestens 25 Cent fällig.

Empfehlens­wert bei den Padmaschinen ist die Severin KA 5156 für rund 50 Euro. Will man auch Milch­getränke herstellen, kann sich die Philips Senseo NewGeneration HD7820/60 für etwa 80 Euro lohnen. Gut und günstig bei den Kapselgeräten sind die Krups Nescafé Dolce Gusto KP 2100 und die Bosch Tassimo T40 für etwa 140 Euro. Sie produzieren aber viel Kapselmüll.

Der ausführ­liche Bericht findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeit­schrift test und unter www.test.de.

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