Pflegeheim: Wenn mehr Betreuung nötig ist, als Angehörige leisten können

Ein Umzug ins Heim kann sinnvoll sein, wenn die Pflege anders nicht zu stemmen ist. Die Kinder führen meist ihr eigenes Leben, und ausgebildete Pflegefachkräfte sind sie nur selten. Die Zeitschrift Finanztest zeigt Schritt für Schritt, wie Angehörige ein Pflegeheim finden, in dem ihre Lieben gut leben können.

Nicht jeder kann im Alter zu Hause bleiben. Vielleicht ist die eigene Wohnung nicht mehr die richtige, vielleicht sind Angehörige und Freunde nicht in der Lage, sich zu kümmern. Oder es gibt gar keine. Doch wo anfangen, wie suchen? „Vor der Suche nach einem Heim sollte man unbedingt überlegen, was einem wichtig ist – Nähe zum Wohnort oder eine bestimmte Ausstattung“, rät Finanztest-Autorin Eugénie Zobel, „und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen.“

Sobald das geklärt ist, kann die Suche losgehen, per Datenbanken im Netz, aber auch durch persönliche Besuche in den Heimen. Je mehr Informationen man hat, desto treffsicherer fällt die Entscheidung. Helfen können bei alldem die Sozialdienste in Krankenhäusern oder auch die Pflegestützpunkte, Pflegekassen und Kommunen. Hat der oder die Versicherte einen Pflegegrad, beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten für Pflege und Betreuung. Pflegebedürftige müssen aber auch vieles selbst bezahlen. Auch Zusatzkosten, die mitunter in Vertragsanhängen untergebracht sind, können auftauchen. Wer gut informiert ist, spart also nicht nur Stress, sondern auch Geld.

Der Artikel „Pflegeheim“ findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/stationaere-pflege (kostenpflichtig).

Finanztest-Cover

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