Olivenöl: Der Extra-Bluff

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Cover. Freie Verwendung bei redak­tioneller Bericht­erstattung über den Test. Bild­nach­weis: Stiftung Warentest.

Spitzenklasse-Olivenöl für kleines Geld gibt es nicht. Von 24 Oliven­ölen zu Preisen zwischen 5 und knapp 15 Euro pro Liter schneidet keins gut ab, 10 Produkte sind mangelhaft. Sie täuschen eine Güteklasse vor, der sie nicht entsprechen. Viele Öle sind mit Schad­stoffen belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest im aktuellen Olivenöl-Test.

Die viel verkauften Olivenöle von Discountern und Supermärkten riechen und schme­cken meist nur mittel­mäßig oder sogar fehler­haft. Zehn Öle schme­cken sogar ranzig, stichig oder alt, das ist mangelhaft. Die Öle dürften nicht als „nativ extra“ verkauft werden. Fast jedes zweite Öl ist deutlich mit gesättigten Mineralöl-Kohlen­wasser­stoffen, Mosh genannt, belastet. Sie können sich im Körper anreichern.

Ausgerechnet eines der teuersten Öle, ein Bio-Öl für 14,40 Euro pro Liter, ist deutlich mit Mosh und hoch mit Moah belastet. Die aromatischen Mineralöl-Kohlen­wasser­stoffe, Moah, gelten als potenziell krebs­er­regend. Ein weiteres Olivenöl ist hoch mit DEHP belastet. Der Weichmacher kann die Fort­pflan­zungs­fähig­keit beein­trächtigen und ist seit 2007 für Materialien verboten, die mit Speiseöl in Kontakt kommen. Eine akute gesundheitliche Gefahr geht von keinem der geprüften Olivenöle aus. Doch die Belastungen sind vermeid­bar.

Die drei besten Olivenöle im Test sind güns­tige Produkte von Discountern zu Preisen zwischen 5,05 und 6,25 Euro pro Liter. Sie schneiden sensorisch, bei Schad­stoffen und insgesamt befriedigend ab. Als durch­schnitt­liche Öle sind sie durch­aus zum Braten und Kochen geeignet.

Der ausführ­liche Test Olivenöl erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 26.01.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/olivenoel abruf­bar.

Presse­bilder zum Download

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Bei 28 Grad Celsius kommen die Aromen von Olivenöl am besten zum Vorschein.

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Jede Probe wird in einem Testraum verkostet.

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Mit geschulten Sinnen analysiert der Tester Dieter Oberg Fruchtig­keit, Bitter­keit und Schärfe.

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Dieter Oberg. Für das Deutsche Olivenöl Panel verkostet er Hunderte Olivenöle im Jahr.

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