Offene Immobilienfonds Als Baustein immer noch geeignet

Offene Immobilienfonds sind trotz der zahlreichen Auflösungen weiterhin als Geld­anlage für private Anleger geeignet. Sie bieten eine gute Ergän­zung zu Aktien und Anleihen und können das Vermögen vor Inflation schützen. Laut einer Analyse der Zeit­schrift Finanztest hat der beste Fonds im Test, der grund­besitz europa der Deutschen Bank- Tochter REEFF seit Ende 2006 eine Rendite von 5,7 Prozent pro Jahr erzielt. Der Zweit­platzierte, haus­invest der Commerz­bank-Tochter Commerz Real AG, brachte es auf 4,3 Prozent jähr­lich. Die nächsten sechs Fonds in der Rangliste kommen immer noch auf Renditen von über 3 Prozent.

Obwohl mit den großen Fonds SEB ImmoInvest und CS Euro­real mitt­lerweile acht Immobilienfonds vor dem Aus stehen, gibt es noch Fonds, die sich als stabile Bausteine fürs Depot eignen, so die Zeit­schrift Finanztest in ihrer Juli-Ausgabe. Die acht sind an ihrem Liquiditäts­management gescheitert, weil sie nicht ausreichend flüssige Mittel vorgehalten hatten, um Anleger jeder­zeit auszahlen zu können. Übrig bleiben vor allem die Immobilienfonds von Deka, Union Investment, Commerz­bank und Deutscher Bank, alle­samt Anbieter mit jahr­zehnte­langer Erfahrung und starkem Vertrieb.

Immobilien gelten als eigene Vermögens­klasse, weil sie sich anders verhalten als Aktien oder Zins­anlagen. Als Sach­werte können Immobilien das Vermögen außerdem vor Inflation schützen. Gegen­über dem Kauf einzelner Immobilien haben Fonds den Vorteil, dass man sie schon für wenig Geld bekommen kann. Sie bieten außerdem eine breite Streuung über viele Immobilien.

Dennoch sollte man nie sein ganzes Vermögen in die Fonds stecken und es bei einem Anteil von rund 10 Prozent belassen. Die Stiftung Warentest rät außerdem, nicht nur einen Fonds zu kaufen, sondern sein Geld auf mehrere zu verteilen.

Der ausführ­liche Test Offene Immobilienfonds ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/immobilienfonds veröffent­licht.

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