Nur ein „gutes“ Herrenhemd Teure Marken nicht in Bestform

Zerknittert statt bügelfrei, abgewetzte Kragen, begrenzte Haltbarkeit. Das waren die Hauptkritikpunkte der Stiftung Warentest bei einem Test von 21 Herrenhemden zu Preisen von 8 bis 120 Euro. Nur ein einziges Hemd war „gut“, fünf hingegen „mangelhaft“, der Rest „befriedigend“ oder „ausreichend“.

Für die November-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung bei blauen Herrenhemden von Aldi (Nord) über Bugatti, Hugo Boss und Seidensticker bis van Laack nicht nur die Qualität sondern auch die soziale und ökonomische Unternehmensverantwortung der Hersteller.

Testsieger ist das bügelleichte Peek & Cloppenburg Gilberto. Es ist das einzige „gute“ Hemd und kostet nur 20 Euro. Das Unternehmen zeigt sich außerdem „stark engagiert“ für Unternehmen und Umwelt.

Wegen „mangelhafter“ Haltbakeit kassierten die Hemden der Firmen Aldi (Nord), Karstadt, Bugatti, Olymp sowie Seidensticker nur ein „mangelhaftes“ Qualitätsurteil. Dabei hat sich ausgerechnet der Kragen als K.o.-Kriterium erwiesen. Denn Blasenbildung am Stoff, durchgescheuerte und löchige Spitzen machten die Hemden schon nach 10 bis 17 Wäschen untragbar.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.