Negativzinsen: Wie sich Strafzinsen umgehen lassen

Immer mehr Banken und Sparkassen verlangen schon für kleine Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten Negativzinsen. Doch Sparwillige können Strafzinsen vermeiden und sogar noch etwas Zins bekommen. Das zeigen die Bestenlisten von Finanztest.

Die Degussa Bank berechnet vom 1. Juli an zum Beispiel schon für Kontoguthaben ab 5.000 Euro ein so genanntes Verwahrentgelt von 0,5 Prozent jährlich. Die Commerzbank hat angekündigt, dass sie ab 1. August für Beträge über 50.000 Euro Negativzinsen von Neukunden verlangen will.

Dass es auch noch anders geht, zeigen die Bestenlisten von Finanztest. Bei Tagesgeld ist noch eine Verzinsung von bis zu 0,2 Prozent drin. Wer nicht täglich über sein Geld verfügen muss, kann eine Festzinsanlage wählen: Für ein einjähriges Festgeld gibt es bis zu 0,55 Prozent, bei zwei Jahren Laufzeit sind es bis zu 0,65 Prozent jährlich.

Bei sehr hohen Anlagebeträgen wird das Angebot dünner. Hier sollten Interessierte auch auf die Höhe der Einlagensicherung achten, rät Finanztest. Unter www.test.de/festgeld können sie im Rechner „Einlagensicherung“ prüfen, bis zu welchem Betrag die eigene Bank Spargeld im Pleitefall schützt. Übersteigt der Anlagebetrag die Sicherungsgrenze, sollten sie das Geld auf mehrere Banken verteilen.

Der Zinstest findet sich online und in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest, die Konditionen der Banken laufend aktualisiert unter www.test.de/zinsen.

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