Navigations­geräte: Handy gegen Navi

Auch Smartphones können navigieren, sogar ohne Aufpreis. Für die Januar-Ausgabe der Zeit­schrift test hat die Stiftung Warentest 4 Smartphones gegen 10 Navis antreten lassen. Manche Hand­ylösungen navigierten nicht schlechter als richtige Navis – für Gelegen­heits­nutzer eine Alternative. Vielfahrer profitieren aber vom besseren Komfort eines echten Navis, so die Tester.

Bei den Smartphone-Lösungen navigierte das Garmin-Asus nüvifone M10 für 249 Euro am besten. Fußgänger kommen mit Google Maps Navigation auf dem HTC Desire (480 Euro) am besten ans Ziel. Nokia war mit seinem Karten­programm Ovi Maps zwar der Vorreiter bei der Navigation per Handy, lag im Test auf einem Nokia X6-Handy aber in Sachen Navigation ganz hinten.

Im täglichen Gebrauch sind echte Navis den Smartphone-Lösungen meist über­legen: Sie haben beispiels­weise oft deutlich größere Bild­schirme, bessere Anzeigen bei den Fahr­empfehlungen, sowie kräftigere Laut­sprecher für die Sprach­ansagen. Testsieger bei den Navis, jeweils mit „Gut (2,2)“ sind Falk Vision 700, Garmin nüvi 3790T und Medion GoPal X4545 – alle mit Preisen um die 300 Euro.

Manche Navis und Handy-Navis bieten Live-Dienste, die per Mobil­funk Infos über Wetter, Benzinpreise oder zur Verkehrs­lage abrufen. Geht man mit einem Handy-Navi auf Auslands­reise, kann das zur Kostenfalle werden. Der Tipp der Tester: Am Smartphone im Ausland Live-Dienste und Daten­verbindungen deaktivieren und nur das reine GPS nutzen. Weitere Infos zum Thema und die ausführ­lichen Ergeb­nisse gibt es in der Januar-Ausgabe der Zeit­schrift „test“ und unter www.test.de/navi.