Nähmaschinen Nur die Hälfte lässt sich leicht bedienen

Bei einem Test von 13 häufig verkauften Nähmaschinen zu Preisen von 60 bis 950 Euro schneiden acht Modelle gut ab, fünf sind befriedigend. Nur knapp die Hälfte lässt sich leicht bedienen und eignet sich damit besser, um Nähen zu lernen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die beste Nähmaschine im Test kostet 630 Euro. Sie ist nicht günstig, stichelt aber die akkuratesten Näharbeiten und ist einfach zu handhaben. Nicht so herausragend, aber immer noch gut sind aber auch vier preisgünstige Maschinen zu Preisen von ca. 120 und 270 Euro.

Die Handhabung war bei mehr als der Hälfte der Maschinen nicht optimal. Bei einer war die Einfädelhilfe kaum zu gebrauchen und sie war besonders laut. Bei einer anderen musste die Fadenspannung ständig nachgestellt werden. Wichtige Handgriffe waren oft nicht selbsterklärend und auch die Gebrauchsanweisungen halfen nicht immer weiter. Praktisch sind Maschinen, die Knopflöcher automatisch nähen.

Neben den Nähmaschinen prüften die Tester auch zwei Overlockmodelle als Zusatzgeräte. Die Spezialisten für Stoffränder schneiden beide gut ab und beschleunigen einige Näharbeiten enorm, erfordern aber Übung. Sie kosten zwischen ca. 240 und 360 Euro.

Der Test Nähmaschinen findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online unter www.test.de/naehmaschinen abrufbar.

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