28.09.2016

Mini-PCs und PC-Sticks: Platzsparende Rechner – nicht alle ein Ersatz für Desktop-PCs

Mini-PCs sind nur so groß wie kleine Brotdosen und stören dadurch optisch viel weniger als die klassischen Desktop-PCs. Oft sind sie auch noch leiser und stromsparender. Ob sie wirklich eine Alternative zu den klassischen Rechnern zu Hause sind, hat die Stiftung Warentest jetzt für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test untersucht. Ergebnis: Neun von elf geprüften Mini-PCs erreichten die Qualitätsurteile gut oder befriedigend. Die Besseren können Schreibtisch-Computer aus dem Einsteigerbereich vollwertig ersetzen. Die Ergebnisse sind auch unter www.test.de/mini-pc veröffentlicht.

Mit Standardaufgaben wie Texte bearbeiten oder im Internet surfen kommen fast alle Mini-PCs gut zurecht. Fünf der geprüften PCs eignen sich auch gut oder sehr gut zum Abspielen hochauflösender Videos. Allerdings werden Gamer wenig Freude haben. Denn keiner der kleinen PCs im Test bietet genügend Rechenleistung, um grafisch aufwändige Spiele ohne Ruckler darzustellen. Das schaffen aber auch etliche Laptops und große PCs nicht.

Zwei der Mini-PCs floppen: der Asus VivoMini und der Trekstor MiniPC W2. Sie haben Probleme mit ihren USB-Buchsen. Immer wieder bricht die Verbindung zu externen Geräten wie Festplatten ab. Das nervt nicht nur, sondern kann auch zu Datenverlust führen. Deshalb lautet das test-Qualitätsurteil für diese beiden nur ausreichend.

Ähnlich schlecht schneiden die sechs PC-Sticks ab, die von den Anbietern teils als „vollwertige Windows PCs“ angepriesen werden. Wer damit mehr machen will als eine Textdatei zu bearbeiten oder im Internet zu lesen, wird oft enttäuscht.

Die ausführlichen Tests Mini-PCs und PC-Sticks erscheinen in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29.09.2016 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/mini-pc abrufbar.

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