Laufschuhe: Billigschuhe weit abge­schlagen

Deutliche Unterschiede in der Qualität zeigten sich zwischen Markenschuhen und preis­werten Modellen. Die Stiftung Warentest hat 19 Laufschuhe in den Kategorien Biomechanik, Ortho­pädie und Halt­barkeit untersucht. Außerdem wollte sie wissen, ob sich die Hersteller für Soziales und die Umwelt engagieren.

Jeder Fuß ist anders, deshalb kann es den idealen Laufschuh für jeden nicht geben. Ob Platt-, Senk-, Knick- oder Hohlfuß – die Fehl­stellung bedingt den Laufstil, und den gilt es bei der Auswahl des Schuhs zu berück­sichtigen. Dabei kommt es vor allem auf Stoß­dämpfung und Stütz­funk­tion an. Empfehlens­werte Schuhe von Unternehmen, die sich für Soziales und Umwelt „stark engagieren“, gibt es nur von Adidas.

Über­pronierer, bei denen der Fuß beim Aufsetzen stark nach innen knickt, sind mit dem Adidas adiS­tar Salvation gut beraten und für Neutralläufer empfiehlt sich Adidas Supernova Glide. Die bei vielen Läufern beliebten Asics-Schuhe haben Probleme mit der Halt­barkeit, und die Firma hat Auskünfte zur Unter­nehmens­ver­antwortung verweigert. Die Schuhe von New Balance sind empfehlens­wert und die Firma „engagiert“ sich für Soziales und die Umwelt.

Weit abge­schlagen in der Gunst der Läufer landeten viele Billigtreter. Mithalten konnten hier nur die preis­werten Schuhe von Adidas und Deichmann für 50 und 40 Euro. Nach der Halt­barkeits­prüfung sahen nicht nur die Billigschuhe lädiert aus, sondern auch die Schuhe der Marke Asics, und das bei einem Schuh über 100 Euro.

Die detaillierten Test­ergeb­nisse der sechs Stabilitäts- und sechs Neutralschuhe sowie der sieben preis­werten Modelle finden sich in der Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.

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