Kunststoffbeschichtete Pfannen: Richtig schlecht ist keine

Vier Pfannen schnitten im Test „gut“ ab. Den ersten Platz teilen sich drei Modelle, darunter ein preisgünstiges für 55 Euro, die teuerste Pfanne ist mit einem „Befriedigend“ Schlusslicht des Tests. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie zehn Pfannen mit Antihaftbeschichtung aus Kunststoff getestet hat.

Pfannen mit Antihaft-Schicht sind perfekt für schonendes Garen, das Bratgut backt nicht an, zudem sind sie leicht zu reinigen. Die Versiegelung, die meist aus Polytetrafluorethylen (PTFE) besteht, hat den Nachteil, hitzeanfällig zu sein: PTFE verträgt nur um die 230 Grad Hitze. Doch auch mit versiegelten Pfannen gelangen im Test vorzüglich gebräunte Steaks. Die Stiftung Warentest hat die Beschichtung, das Braten, die Handhabung sowie die Grifftemperatur und –gestaltung der Pfannen getestet. Beim Abriebtest erwiesen sich drei Modelle als widerstandsfähig, lediglich eine Pfanne sah nach 45 Minuten stark mitgenommen aus und büßte ihr Antihaftvermögen deutlich ein.

Risse in der Beschichtung waren kein Problem, die Versieglung haftet bei allen Pfannen „gut“ oder „sehr gut“ am Boden. Große Unterschiede gab es bei der Prüfung der thermischen Eigenschaften – im Idealfall soll der Pfannenboden die Hitze schnell aufnehmen und gleichmäßig verteilen: Eine Pfanne brauchte ganze 8 Minuten, um sich auf 200 Grad aufzuheizen. Bei der schlechtesten Pfanne im Test lagen nach dem Aufheizen 155 Grad zwischen der heißesten und der kältesten Stelle.

Der ausführliche Test Pfannen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.02.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/pfannen abrufbar.

Pressematerial