Kredite für die Modernisierung KfW-Kredite nicht immer die beste Lösung

Wer für die Modernisierung von Haus oder Wohnung einen Kredit aufnehmen will, bekommt bei der staatlichen KfW-Bank nicht immer die günstigsten Konditionen. Bei einem Test der Zeitschrift Finanztest ist bei rund der Hälfte der Banken im Test ein Kredit für eine Standardmodernisierung über 25.000 Euro günstiger als ein Förderkredit der KfW gewesen. Beim Kleinkredit in Höhe von 10.000 Euro lag immerhin noch jede sechste von 57 Banken vor der KfW.

Topzinsen der KfW-Bank – ein Effektivzins von 4 Prozent und weniger – gelten nur für einen begrenzten Katalog von Energiesparmaßnahmen, z.B. die Erneuerung einer alten Heizung durch eine Kombianlage aus Brennwertkessel und Solarkollektoren. Will der Eigentümer sein Bad erneuern, Wände versetzen oder nur die Fassade neu verputzen, muss er sich bei der KfW mit einem Standardkredit aus dem Programm „Wohnraum modernisieren“ begnügen. Und der ist häufig teurer als der Modernisierungskredit einer Bank.

Bester bundesweiter Anbieter war die BBBank. Bei Energiesparmaßnahmen ist die KfW fast immer am günstigsten. Wer noch ein Darlehen abbezahlt, sollte zuerst von der finanzierenden Bank ein Kreditangebot einholen. Denn wenn man einen Teil des Darlehens bereits getilgt hat, reicht die bestehende Grundschuld oft als Sicherheit für den neuen Kredit aus.

Der ausführliche Test findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.

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