Krankengeld für Künstler und Journalisten Verluste bei Krankheit mildern

Selbst­ständige Künstler und Publizisten können finanzielle Verluste bei Krankheit mildern, wenn sie den Wahl­tarif der richtigen Krankenkasse wählen. Dann erhalten sie bei den meisten ab dem 15. Krank­heits­tag Geld. Als Mitglied der Künst­lersozialkasse erhalten sie ansonsten erst ab der 7. Krank­heits­woche Krankengeld in Höhe von 70 Prozent ihres Arbeits­einkommens. Die Zeit­schrift Finanztest hat in ihrer Dezember-Ausgabe die Krankengeld-Wahl­tarife für selbst­ständige Künstler und Publizisten der 40 größten geöff­neten Kassen untersucht.

Allen Künst­lern und Publizisten, die über die Künst­lersozialkasse gesetzlich kranken­versichert sind, stehen spezielle Wahl­tarife der gesetzlichen Kassen offen. Die Tarife unterscheiden sich jedoch sehr in Preis und Leistung. Der Modell­kunde von Finanztest mit 2.000 Euro Monats­einkommen muss zum Beispiel für ein Krankengeld von knapp 47 Euro pro Tag zwischen 8 und 50 Euro Monatbeitrag zahlen. Mit 8 Euro monatlichem Beitrag besonders günstig ist die Barmer GEK. Sie zahlt dafür ein tägliches Krankengeld von 47 Euro von der dritten Krank­heits­woche bis zum Beginn des gesetzlichen Krankengeldes. Güns­tige Tarife bieten auch die Deutsche BKK und mhplus BKK.

Um einen güns­tigen Wahl­tarif abzu­schließen, kann es sich lohnen, die Kasse zu wechseln. Denn Versicherte können immer nur den Wahl­tarif ihrer Kasse nutzen. Sie binden sich allerdings drei Jahre an den Tarif und die Kasse. Daher ist es wichtig, vor der Entscheidung auch die Extra­leistungen zu prüfen, in denen sich die Kassen unterscheiden. Möglich ist das mithilfe des Produktfinders Krankenkassen der Stiftung Warentest im Internet: www.test.de/krankenkassen.

Der ausführ­liche Test Krankengeld für Künstler und Publizisten ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffent­licht.

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