Kartoffel­salat Bio ist Schluss­licht – leichte Variante liegt vorn

Zum Auftakt der Grill­zeit hat die Stiftung Warentest für die Juli-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test 22 abge­packte Kartoffel­salate getestet. Das Ergebnis: Alles in allem können sich die deutschen Kartoffel­salate sehen lassen. Jeder zweite ist ”gut”, zehn sind ”befriedigend” und nur der Bio Kartoffel­salat von Söbbeke ist mit „Ausreichend“ das Schluss­licht. Bester Salat ist eine leichte Variante von Du darfst für 4,95 Euro pro Kilogramm.

Getestet wurden die nord­deutsche Variante mit weißem Dressing, drei Salate mit dem süddeutschen Essig-Öl-Dressing sowie drei Leichte Zubereitungen. Bei dem Vergleich des Kalorien- und Fett­gehalts hat die süddeutsche Variante einen klaren Vorteil, selbst die drei Light-Salate von Du darfst, Homann und Weight Watchers haben mehr Kalorien.

Ausschlag­gebend für das Qualitäts­urteil der Stiftung Warentest war neben der Ernährungs­physiologie die sensorische Beur­teilung, wie Aussehen, Geruch und Geschmack. Zwei Drittel der Kartoffel­salate fielen durch unschönes Aussehen oder Fehler im Geschmack auf. In keinem der Salate wurden aber erhöhte Schad­stoff­gehalte, Pestizide oder Arsen nachgewiesen. Auch die mikrobiologische Qualität über­zeugte bei fast allen. Allein der Bio Kartoffel­salat von Söbbeke wurde schlechter bewertet, weil ein hoher Gehalt an Hefepilzen nachgewiesen wurde und die Kartoffeln alt schmeckten.

Am besten abge­schnitten haben nach dem Testsieger von Du Darfst, Aldi (Nord)/ Ofterdinger, Aldi (Süd)/ Wonnemeyer und der Pell­kartoffel­salat von Lidl/Vitakrone für je 1, 69 Euro pro Kg. Bester Salat mit Essig und Öl ist der Bayrische Kartoffel­salat von Nadler.

Der ausführ­liche Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de: Test Kartoffelsalat.

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