Kalt­schaum­matratzen Teuer lohnt sich nicht

Eine „gute“ Kalt­schaum­matratze muss nicht teuer sein. Im aktuellen Test der Stiftung Warentest schnitt eine Matratze für 300 Euro besser ab als vier Produkte für 1.000 Euro und mehr. Veröffent­licht sind die Ergeb­nisse in der Januar-Ausgabe von test.

Die billigste „gute“ Kalt­schaum­matratze ist die Panther Evolution 3.0 für 300 Euro. Noch billiger schläft, wer aus früheren Tests wählt, zum Beispiel die f.a.n Medisan Plus KS und die baugleiche Dream KS für jeweils 280 Euro. Die teuren Matratzen aus dem aktuellen Test, auch die individuell angepassten, erreichten lediglich mitt­lere Noten.

Im Test waren 16 Matratzen (90 x 200 cm) zu Preisen zwischen 300 und 1.120 Euro. Neben „guten“ und „befriedigenden“ Modellen gab es auch fünf, die nur „ausreichend“ abschnitten. Enttäuscht zeigten sich die Tester von den vier individuell hergestellten Matratzen. „Viele Matratzen von der Stange sind besser“, lautete das Fazit.

Der immer wieder behauptete Hinweis von Anbietern, ihre Matratzen wären für Asth­matiker oder Allergiker geeignet, sei irreführend, so die Stiftung, weil er sich nur darauf beziehe, dass der Matratzenbe­zug wasch­bar sei. Vor Allergien durch die Hausstaubmilbe schützen nur spezielle Bezüge.

Der ausführ­liche Test Matratzen ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/matratzen veröffent­licht.

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