Isolierflaschen: Jede dritte im Test mit Schadstoffen belastet

Schadstoffe, die krebserzeugend und erbgutverändernd wirken können, fand die Stiftung Warentest in 5 von 14 geprüften Edelstahl-Isolierflaschen in erhöhter Konzentration – und nennt sie deshalb „mangelhaft“. Das gilt für die Isosteel VA-9553Q, die Jack Wolfskin Thermo Bottle, die Intersport/Mc Kinley, die Primus C&H Vacuum Bottle und die Northland Thermos Ergo Rubber.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind Schadstoffe, die in Kunststoffen enthalten sein können. Die Tester fanden diese Schadstoffe in den Verschlüssen der Isolierflaschen und in den Beschichtungen der Trinkbecher. Die Stiftung Warentest fordert: Kunststoffe, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, sollten vorsichtshalber keine PAK enthalten. Dass es auch ohne PAK geht, zeigen die nicht belasteten Isolierflaschen im Test.

Isolierflaschen sollen vor allem Kaffee oder Tee warm halten. Das können manche Flaschen sehr gut, da bleibt das Getränk richtig heiß, bei anderen ist es nach wenigen Stunden nur noch warm. Bei drei der geprüften Edelstahl-Flaschen erwärmen sich die Trinkbecher mit dem heißen Inhalt außen so sehr, dass man die Becher fast nicht halten kann. Dadurch sind die Becher bei Alfi Top-Therm, Stanley und Northland Thermos Ergo Rubber für Heißgetränke kaum zu gebrauchen.

Die einzige „sehr gute“ Edelstahl-Isolierflasche, die Thermos Light & Compact, ist mit 41 Euro die teuerste.

Der ausführliche Test findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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