26.03.2009

Internetsicherheit: Die teuerste Software schützt am schlechtesten

Längst nicht jedes Schutz­programm bewahrt den PC auch wirk­lich gut vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Bedrohungen aus dem Internet. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicher­heits­paketen und drei kostenlosen Viren­schutz­programmen, den die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test veröffent­licht hat.

Auf die Probe gestellt wurden die Programme unter anderem mit 1.500 aktuellen digitalen Schädlingen. Ärgerlich: Das mit 70 Euro pro Jahr teuerste Programm im Test, CA Internet Security Suite Plus 2009, bot nur knapp „ausreichenden“ Viren­schutz und war auch in den Punkten Hand­habung und Rechnerbelastung das Schluss­licht. Über­zeugen konnte hingegen der 30 Euro teure Testsieger G Data Internet Security 2009 – das einzige Programm mit „sehr gutem“ Schädlings­schutz. „Gut“ geschützt ist man aber auch mit dem kostenlosen Virens­canner Avast! Antivirus 4.8 Home Edition.

Im Gegen­satz zu den Kauf­programmen haben die Gratis-Viren­schutz­programme keine Firewall einge­baut, die den Rechner zusätzlich gegen Angriffe von außen schützt. Außerdem sind viele der kosten­pflichtigen Programm­pakete mit Zusatz­funk­tionen wie einem Spam-Filter gegen Massenmails, Kinder­schutz­funk­tionen oder einem Rettungs­medium ausgestattet.

Der ausführ­liche Test mit vielen Experten-Tipps zum sicheren Surfen im Netz findet sich in der April-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.