Inflation Es gibt keinen Grund zur Panik

Weil sich viele Verbraucher vor einer Geld­entwertung fürchten, hat die Zeit­schrift Finanztest in ihrer Juli-Ausgabe den Inflations­schutz von Gold, deutschen Staats­anleihen und Aktien getestet und dazu die reale Werte­entwick­lung der drei Anla­geklassen über die vergangenen 40 Jahre analysiert.

Das Ergebnis: Man kann sein Geld so anlegen, dass es weit­gehend vor Inflation geschützt ist. Für eine lang­fristige Anlage empfiehlt sich ein guter Mix aus Zins­anlagen und mindestens 15 Prozent chancenreiche Anlagen wie Aktienfonds. Gold sollte nicht mehr als 10 Prozent aller riskanten Anlagen ausmachen. Wer sein Geld kurz­fristig inflations­sicher anlegen will, sollte ein gut verzinstes Tages­geld­konto auswählen.

Die reale Wert­entwick­lung bei kurz laufenden Staats­anleihen lag auf Jahres­sicht am häufigsten im Plus. Einjährige sowie inflations­indexierte Staats­anleihen kann Finanztest momentan dennoch nicht empfehlen, weil sie zu teuer sind. Deutsche Aktien als Sach­werte entwickelten sich relativ unabhängig von der Inflations­rate und zeigen lang­fristig die höchsten realen Renditen, schwankten aber stark. Phasen­weise noch stärker schwankte der Gold­preis. Das Edel­metall eignet sich daher nicht als sichere Anlage.

Laut Finanztest gibt es keinen Grund zur Panik, denn volks­wirt­schaftliche Indikatoren sprechen nicht für eine hohe Inflation in nächster Zeit. Anleger sollten sich deshalb von dubiosen Anbietern keine Angst einreden lassen.

Der ausführ­liche Artikel ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffent­licht.

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