Immobilienrente Die Immobilie zu Geld machen und trotzdem darin wohnen bleiben

Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, können Haus­eigentümer jetzt ihre Immobilie zu Geld machen und gleich­zeitig darin wohnen bleiben. Sie beleihen ihr Haus, nehmen einmalig einen Kredit auf, für den sie keine Raten zahlen müssen oder bekommen monatlich eine Rente ausgezahlt. Die Zeit­schrift Finanztest hat sich die zurzeit angebotenen Modelle angesehen und berichtet darüber in ihrer Februar-Ausgabe.

Erst wenn der Eigentümer stirbt, das Haus verkauft oder dauer­haft auszieht, wird das Darlehen samt Zinsen fällig. Dann bekommt die Bank ihr Geld aus dem Verkaufs­erlös der Immobilie. Wenn die Erben die Schulden tilgen, können sie das Haus behalten. Bislang bot allein die Immokasse solche Umkehr­hypotheken über­regional an. Nun gibt es aber laut Finanztest starke Konkurrenz durch die R+V-Versicherung. Ihre Immobilienrente ist seit Jahres­beginn in ganz Deutsch­land zu haben – allerdings mit hohen Hürden. Die Häuser müssen sich in „wert­stabiler Lage“ befinden und einen Markt­wert von mindestens 250.000 Euro haben. Der Eigentümer muss zwischen 65 und 80 Jahre alt sein, und akzeptiert werden nur gut erhaltene und schuldenfreie Immobilien.

Ein 75 Jahre alter Mann mit einer schuldenfreien Immobilie im Wert von 300.000 Euro kann so sein Einkommen um 611 Euro im Monat aufbessern, eine 70jährige Frau um 364 Euro. Eine Alternative zur Umkehr­hypothek ist der Verkauf des Hauses gegen ein Wohn­recht und eine Rente. Das bietet die Stiftung Liebenau an.

Der ausführ­liche Artikel über die verschiedenen Möglich­keiten der Immobilienrente ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/immobilienrente veröffent­licht.

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