Immobilienkauf mit Maklern Unklarheit über Provisionen

Mehr als die Hälfte der privaten Immobilienkäufe laufen zurzeit über Makler. Deren Provisionen reichen je nach Bundes­land von 3,57 bis 7,14 Prozent des Kauf­preises. Wann Käufer die Provision zahlen müssen und auf welche Leistungen sie einen Anspruch haben, listet die Zeit­schrift Finanztest in ihrer Januar-Ausgabe auf.

Die Maklerprovision ist ein Erfolgs­honorar für die die Vermitt­lung zwischen Käufer und Verkäufer. Für den Kauf einer Eigentums­wohnung im Wert von 200.000 Euro werden zum Beispiel in Berlin 14.280 Euro an Maklerprovision fällig, in Leipzig oder Köln sind es „nur“ 7.149 Euro. Mitunter ist die Provision aber verhandel­bar. Bei Vertrags­abschluss bekommt der Makler sein Geld – egal ob er viel oder wenig dafür tun musste. Ob der Makler etwas von Immobilien versteht oder sich fort­bildet, spielt keine Rolle. In Deutsch­land genügen für die Arbeit als Immobilienmakler ein Gewer­beschein und der Nach­weis, keine Straftaten begangen zu haben.

Grund­lage des Anspruchs auf Provision für den Makler ist der Maklervertrag. Er muss dem Käufer ein Angebot gemacht haben, aus dem klar ersicht­lich ist, wie hoch die Provision ausfällt, wann sie fällig wird und wer sie zahlt. Der Käufer muss das Angebot angenommen haben. Das tut er, wenn er beim Makler nach weiteren Leistungen fragt. Finanztest listet zahlreiche Gerichts­urteile auf, die sich mit der Thematik beschäftigen und gibt Hinweise, worauf man beim Maklervertrag achten sollte.

Der ausführ­liche Bericht Immobilienkauf über Makler ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffent­licht.

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