Hundesteuer: Wo Hundebesitzer kräftig zur Kasse gebeten werden

Die Höhe der Hundesteuer unterscheidet sich in Deutschland von Ort zu Ort enorm: In Windorf in Bayern zahlen Hundebesitzer gar keine Steuer, besonders teuer ist es dagegen in Mainz mit 186 Euro pro Jahr. Das zeigt die große Hundesteuer-Städteumfrage der Stiftung Warentest. Sie zeigt die Kosten pro Jahr in 70 Städten und Gemeinden auf einer Deutschlandkarte und gibt Antworten auf häufige Fragen zur Hundesteuer.

Die teuersten Orte nach der aktuellen Umfrage sind:

  • Mainz: 186 Euro
  • Hagen: 180 Euro
  • Wuppertal: 160 Euro
  • Dortmund und Köln: 156 Euro
  • Lübeck und Tübingen: 144 Euro

Die günstigsten Orte nach der aktuellen Umfrage sind:

  • Windorf (Bayern): 0 Euro
  • Ettal (Bayern): 1 Euro
  • Steigra (Sachsen-Anhalt): 10 Euro
  • Schwandorf (Bayern): 15 Euro
  • Kremmen (Brandenburg): 24 Euro

Für Kampfhunde gelten vielerorts höhere Gebühren. So verlangt Cottbus zum Beispiel 270 Euro, Starnberg sogar 1.000 Euro. Für Helferhunde wie Blinden- oder Wachhunde sind oft keine Steuern fällig. Auch Hunde aus Tierheimen sind in vielen Gemeinden zumindest in der Anfangszeit von der Steuer befreit.

Trägt der Hund keine Steuermarke, kann eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro fällig werden.

Die ausführliche Umfrage erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 15.04.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/hundesteuer abrufbar.

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