Heuschnupfen: Die besten und günstigsten Medikamente

Für Pollenallergiker beginnt die Leidenszeit. Erste Reizstoffe, die Hasel- und Erlenpollen, lagen bereits im Januar in der Luft. Doch dem reizenden Blütenstaub können Medikamente entgegenwirken. Die Stiftung Warentest hat für die März-Ausgabe der Zeitschrift test rezeptfreie Medikamente für Heuschnupfen bewertet und stellt die 52 besten und preiswertesten vor.

Laufende Nase, kratzender Hals, juckende Augen, rund 15 Prozent der Deutschen leiden laut Robert-Koch-Institut an Heuschnupfen. Neben allgemeinen Maßnahmen wie Schutzgitter am Fenster und abendlichem Haarewaschen können bei leichten Beschwerden rezeptfreie Augentropfen und Nasensprays helfen.

Akut wirksam und geeignet sind Mittel mit Azelastin, Levocabastin und Ketotifen, am besten ohne Konservierungsstoffe. Reicht das nicht, können Betroffene auch Antihistaminika einnehmen, etwa mit dem Wirkstoff Cetirizin oder Loratadin. „Anders als ältere Antihistaminika machen sie nur wenig müde und wirken von innen heraus, was Nase und Augen, Rachen und Atemwege entlastet“, sagt Dr. Bettina Sauer von der Stiftung Warentest. Bei den günstigsten Tabletten im Test kosten 20 Stück 2,70 Euro.

Für sehr ernste Fälle kommt möglicherweise eine rezeptpflichtige Hyposensibilisierung in Frage. Dem Körper werden dann gezielt Allergene zugeführt, um das Immunsystem wieder daran zu gewöhnen. Sehr wichtig ist ein Arztbesuch, wenn jemand erstmals an Heuschnupfen leidet.

Der Bericht findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/heuschnupfen abrufbar.

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