Heizungspumpen: Riesiges Energiesparpotenzial im Keller

Einer der größten Stromfresser im Haushalt bietet zugleich das größte Sparpotenzial: Eine alte Heizungspumpe verursacht in einem typischen Familienhaus innerhalb von 20 Jahren Stromkosten von 2000 bis 3000 Euro, eine moderne Heizungspumpe zum Teil weniger als 300 Euro. Der Austausch der Anlage kann sich damit schon nach zwei bis vier Jahren auszahlen, berichtet die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

„Sehr gut“ schnitten im Test gleich drei geregelte Hocheffizienzpumpen ab, die den Stromverbrauch am deutlichsten reduzierten. Der Anschaffungspreis der Pumpen ist im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen im Haus günstig: Die „sehr gut“ getestete Wilo Stratos Eco 25/1–3 gibt es zum Beispiel schon für rund 360 Euro. Zusätzlich fallen Kosten für die Montage durch einen Heizungsinstallateur an.

Der Grund für das enorme Sparpotenzial: Alte Heizungspumpen pumpen oft 6000 Stunden im Jahr mit konstant hoher Leistung Wasser durch die Heizungsrohre, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Daher verbrauchen sie im Schnitt mehr Strom als Elektroherd, Kühlschrank oder Wäschetrockner. Moderne geregelte Pumpen erkennen den tatsächlichen Heizbedarf und passen automatisch Leistung und Wasserdruck an.

Die beste Energiebilanz bieten Heizungspumpen mit dem Energielabel der Effizienzklasse A.

Alle Ergebnisse des Tests stehen in der September-Ausgabe von test.

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