Heckenscheren 6 waren „gut“, 5 fielen mit Motor- oder Getrie­beschaden aus

Ein halber Kilo­meter Hecke musste herhalten: 19 Heckenscheren mit Netz- und Akku­betrieb zeigten im Test, was sie drauf haben. Das Ergebnis steht in der September-Ausgabe von test: nur 6 Geräte schnitten „gut“ ab, 5 Scheren mit Netz­betrieb fielen im Dauer­test aus, weil sie einen Motor- oder Getrie­beschaden hatten und kassierten ein „Mangelhaft“. Diese fünf waren mit 46 bis 99 Euro die preis­werteren aus dem Test.

Die beiden Testsieger mit Akku­betrieb sind deutlich teurer: Die Metabo AHS 36 V kostet 350, die Stihl HSA 65 mit Zubehör 565 Euro. Beide waren „gut“ (Note 2,3). Bei den Heckenscheren mit Netz­betrieb lag die Bosch AHS 50–26 (Note 1,9, Preis: 160 Euro) vorn sowie die Metabo HS 55 (für 139 €) und die Stihl HSE 52 für 179 € (beide Note 2,3).

Im Praxis­test mussten sich die Heckenscheren zwei verschiedenen Hecken stellen (Thuja und Buche). Dabei wurde im Prüf­punkt „Schneiden“ von den geschulten und erfahrenen Experten nicht nur der Schnitt beur­teilt, sondern auch benötigte Zeit, Schnitt­bild und Einklemm­tendenz. Die Hand­habung ging zu 35 Prozent in die Gesamt­wertung ein: wie lässt sich das Gerät bedienen, wie ist die Geräusch­entwick­lung, ist die Gebrauchs­anleitung klar und verständlich? Im Dauer­test ging es dann um die Halt­barkeit. Hier rasselten fast alle Kabelgeräte für unter 100 Euro durch – oft schafften sie nicht einmal 18 Stunden.

Der ausführ­liche Test von Heckenscheren ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/heckenscheren veröffent­licht.

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