Hausratversicherungen: Preisunterschiede bis 300 Prozent

Die Prämienunterschiede bei Hausratversicherungen sind enorm. Teure Verträge kosten doppelt und dreimal so viel wie günstige. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juli-Ausgabe, für die sie 157 Tarife von 61 Anbietern getestet hat. Alle getesteten Tarife enthalten einen Zusatzschutz für Fahrräder.

Viele Versicherer bieten mehrere Tarife mit unterschiedlichen Leistungen: Einen preisgünstigen Basistarif, der für die meisten Haushalte völlig ausreicht, eine teure Variante mit mehr Leistungen sowie eine Premiumpolice. Da die Preisunterschiede enorm sind, raten die Versicherungsexperten von Finanztest, den eigenen Vertrag zu prüfen. So lassen sich mitunter mehr als hundert Euro sparen. Der Preis richtet sich nach dem Wohnort. In München kostet der günstigste Tarif für den Modellfall 68 Euro, in Frankfurt am Main 198 Euro. Teure Tarife kosten teils dreimal so viel.

Die Hausratpolice gilt für bewegliche Sachen im Haus, also alles, was man bei einem Umzug mitnehmen würde. Ob Kinderwagen oder Rollator im Treppenhaus mitversichert sind, hängt vom Tarif ab. Der Diebstahl eines Fahrrads, das auf der Straße geparkt wurde, ist hingegen meist nicht im Schutz enthalten, kann aber gegen Aufpreis zusätzlich versichert werden.

Unter test.de/analyse-hausrat kann die günstigste Hausratpolice für den persönlichen Versicherungsbedarf ermittelt werden. Der Service kostet 7,50 Euro. Der Test Hausratversicherungen findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/hausrat.

Finanztest-Cover