Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht: Preisvergleich lohnt sich

Ein besonderer Haftpflichtschutz ist unverzichtbar für alle, die ein Haus vermieten. Denn Eigentümer haften für Schäden, die durch ihr Eigentum zustande kommen. Ein Preisvergleich lohnt sich, zeigt der Test von Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen der Stiftung Warentest. Teure Tarife kosten drei- bis viermal so viel wie günstige.

Ein Sturm weht Dachziegel auf geparkte Autos, Bäume stürzen aufs Nachbarhaus, Passanten verletzen sich auf Glatteis, weil die Mieter versäumt haben zu streuen. Hier springt die Versicherung ein, wenn ein Geschädigter Schadenersatz oder Schmerzensgeld verlangt.

Sehr teuer ist der wichtige Schutz nicht: Für ein Einfamilienhaus bekommt man bereits ab 25 Euro pro Jahr eine Versicherung, bei Mehrfamilienhäusern ab 43 Euro. Die Versicherungssumme sollte laut Finanztest mindestens 10 Millionen Euro betragen.

Wer sein Eigentum selbst bewohnt, ist mit einer normalen Privathaftpflichtversicherung ausreichend geschützt und benötigt daher keine zusätzliche Versicherung. Der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/haus-und-grundbesitzerhaftpflicht abrufbar.

Ebenfalls in Finanztest: Der Test von Versicherungen gegen Gewässerschäden. Eine Police ist unverzichtbar für alle Eigentümer von Öltanks, wenn die Privathaftpflicht entsprechende Schäden nicht ausreichend abdeckt.

Finanztest-Cover

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