Hand­ytarife: Vertrags­kunden zahlen fast immer zu viel

Feste Mobil­funk­verträge sind nicht nur unflexibel, sondern fast immer auch zu teuer. Im Tarif­vergleich der Stiftung Warentest dominieren Guthaben­tarife ohne Grund­gebühr mitt­lerweile die Hitlisten für fast alle Nutzungs­arten. Während sich die Prepaid­tarife für Wenigtelefonierer schon länger lohnen, kommen inzwischen auch Vieltelefonierer damit güns­tiger weg, so die September-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Insgesamt fünf Mobil­funkanbieter verlangen den derzeit güns­tigsten Tarif von 8 Cent pro Minute und SMS. Bei zwei von ihnen, igge & ko und solomo, können Kunden mit anderen Kunden des gleichen Tarifs sogar für nur 5 Cent pro Minute sprechen.

Lediglich bei einem Nutzungs­typ – Normaltelefonierer mit 90 Gesprächs­minuten im Monat – steht noch ein Vertrags­tarif von 02 an der Spitze der Hitliste. Doch auch hier folgen mit dichtem Abstand die flexibleren Guthaben­tarife.

Ein Wechsel lohnt sich daher für fast alle Vertrags­kunden. Wer seine Rufnummer behalten möchte, sollte prüfen, ob der neue Anbieter eine Mitnahme ermöglicht. Zudem fallen für die Freigabe der Nummer beim alten Anbieter meist Gebühren von 20 bis 30 Euro an. Wenigtelefonierer sollten zudem unbe­dingt einen Tarif ohne Mindest­umsatz wählen.

Der ausführ­liche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de/handytarife.