Handy im Ausland Ab dem 1. Juli wird vieles billiger – aber nicht alles

Um im Urlaub allzu hohe Handy­kosten zu vermeiden, sollte man das Roaming ausschalten und sich vor Ort eine neue Sim-Karte besorgen. Wer surfen will, tut dies besser im Internetcafé und nicht mit dem Smartphone, denn das kann teuer werden, schreibt die Juli-Ausgabe von Finanztest: Telekom-Kunden mit dem Smart Traveller Tarif zahlen beispiels­weise in der Schweiz 3,40 Euro pro Megabyte Daten­nutzung. In der Türkei und in den USA fallen pro MB 9,80 Euro an, für Prepaid-Kunden sogar 25,80 Euro. In den Ländern der Europäischen Union dagegen darf der Surf­spaß ab 1. 7. nur noch höchs­tens 83 Cent pro MB kosten

Auch Kurz­mitteilungen werden billiger. EU-weit kostet eine SMS derzeit 13 Cent, ab Juli nur noch 10 Cent. Der Preis für einen Anruf sinkt von 41 auf 34 Cent, für einen einge­henden Anruf von 13 auf 9 Cent pro Minute. Bei 59,90 Euro unterbricht die Mobil­funk­firma die Daten­über­tragung, falls der Kunde den EU Stan­dard­tarif nutzt und zuvor keine andere Grenze fest­gelegt hat.

Finanztest rät, vor einer Reise beim Mobil­funkanbieter zu fragen, welche Kosten einen erwarten. Die Mailbox abzu­schalten kann ebenfalls Geld sparen, denn das Abhören gilt als Auslands­gespräch. Am billigsten ist nach wie vor die Kommunikation per SMS. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt das Roaming ganz ab, um nicht aus Versehen im Internet zu landen. Wie das geht, siehe www.test.de/handy-sichern. So können sich Apps nicht auto­matisch und teuer aktualisieren.

Telefon- und Daten­tarife für die EU und für Schweiz, Türkei und USA finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/thema/handys

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