Handstaubsauger: Ohne Saft und Kraft

Handstaubsauger mit Akku saugen schwächlich oder machen zu schnell schlapp. Wer gründlich saugen will, greift besser zum klassischen Staubsauger mit Kabel. Beim Test von acht kabellosen Handstaubsaugern zu Preisen zwischen 180 und 375 Euro schneiden zwei mit „Ausreichend“ ab, sechs sind „mangelhaft“. Zwei ebenfalls getestete Handsauger mit Netzkabel sind „befriedigend“ und “mangelhaft“. Die Ergebnisse sind der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Ein Akkusauger hatte im Test auf Teppichboden nur eine Staubaufnahme von etwa 20 Prozent, das ist mehr als dürftig. Aber auch die meisten anderen saugen trotz motorisierter Elektrobürste nur mäßig bis schlecht, vor allem auf Teppich, denn ihre Saugkraft reicht nicht aus. Hinzu kommt: Von dem, was sie vorn aufnehmen, blasen sie hinten wieder zu viel heraus. Das belastet die Raumluft mit Feinstaub. Der Dyson V6 absolute ist der einzige Kabellose, der ordentlich saugen und gleichzeitig den Staub gut zurückhalten kann. Allerdings macht sein Akku viel zu schnell schlapp, im Powermodus endet der Saugspaß schon nach sieben Minuten. Einen Wechselakku gibt es nicht. Bis der Energiespeicher wieder vollgeladen ist, dauert es knapp drei Stunden.

Zum Vergleich prüften die Tester auch zwei klassische Handstaubsauger mit Kabeln. Einer davon schlug sich zwar am besten, kommt aber an die Leistung eines „guten“ Bodenstaubsaugers nicht heran. Der andere saugt nur „ausreichend“ und bläst zu viel Staub in die Luft, so dass er am Ende insgesamt „mangelhaft“ abschneidet.

Der ausführliche Test Handstaubsauger erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29.01.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/staubsauger abrufbar.

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