Hand­buch Rezept­freie Medikamente: Alles über Risiken und Neben­wirkungen

Sich mit selbst­ver­ordneten Arznei­mitteln aus der Apotheke zu behandeln, ist für viele zur Selbst­verständlich­keit geworden. 6 Mrd. Euro zahlten Verbraucher letztes Jahr dafür. Besonders beliebt sind Husten- und Erkältungs­mittel, Medikamente bei Magen- und Verdauungs­beschwerden und Schmerz­mittel. Welche Medikamente wirk­lich helfen, erklären die Experten der Stiftung Warentest im Handbuch Rezeptfreie Medikamente.

2.046 Einzel­bewertungen sind in der neuen Auflage des Hand­buchs nach­zulesen. Davon fällt etwa ein Drittel negativ aus: Dies betrifft Mittel, für die es keinen ausreichend nachgewiesenen Nutzen gibt oder die sogar gefähr­lich sind, wie beispiels­weise Mittel mit Schöll­kraut, die auf Dauer die Leber schädigen können. Auch beliebte und viel verkaufte Kombinations­präparate wie die Schmerz­mittel Thomapyrin Classic und Intensiv gegen Kopf­schmerzen oder Wick Medinait, Aspirin complex und Doregrippin für Erkältungs­krankheiten, können aufgrund ihrer ungüns­tigen Zusammenset­zung zu mehr Neben­wirkungen als nötig führen.

Viele Medikamente können nur einge­schränkt empfohlen werden, weil im Vergleich zu Stan­dard­mitteln höhere Risiken oder Neben­wirkungen bekannt sind. Auch Nasen­tropfen und -sprays mit Konservierungs­stoffen werden schlechter bewertet als die ohne, denn Konservierungs­stoffe können die Nasen­schleimhaut schädigen.

Das Hand­buch „Rezept­freie Medikamente“ gibt neben qualifizierten Bewertungen auch wert­volle Tipps zu Neben­wirkungen und grund­legende Ratschläge zur Behand­lungen von Schnupfen über Schmerzen, Unruhe und Einschlaf­problemen, bis hin zu Gelenk­problemen und Haut­entzündungen.

Der Ratgeber „Hand­buch Rezept­freie Medikamente“ hat 688 Seiten und ist ab dem 20. September 2011 zum Preis von 29,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/rezeptfrei