Haarglätter: Mehr als die Hälfte der Geräte im Test „mangelhaft“

Haarglätter sollen das Haar glätten und es glänzen lassen. Was sie auf keinen Fall sollen: Haare schädigen oder die Anwende­rinnen gefährden. Bei ihrem Test von Haarglättern fand die Stiftung Warentest aber genau das: Geräte, die mit hoher Hitze dem Haar schaden oder die gefähr­liche Sicher­heits­mängel haben. Sieben von zwölf Haarglättern im Test fielen durch. Qualitäts­urteil: „Mangelhaft“.

Zwei „mangelhafte“ Haarglätter – der Grundig HS 4930 und der Russell Hobbs Slimline – heizen nicht nur die innen liegenden Platten auf, sondern gleich das ganze Gerät. Die Temperaturen an der Oberfläche der Geräte erreichten deutlich über 100 Grad. Das reicht, um sich Kopf­haut, Ohren und Finger zu verbrennen. „Mangelhaft“ schnitten auch die Haarglätter ohne Abschalt­automatik ab. Die Abschalt­automatik soll Katastrophen verhindern, die durch­geschmorte Kabel oder glühend heiße Platten anrichten können, wenn der Glätter eine Weile unbe­nutzt herum­liegt.

Spezialfall: der Haarglätter S9950 Shine Therapy von Remington. Auf der Höchst­stufe 230 Grad glättet er das Haar schnell und lässt es sehr stark glänzen. Was nicht sofort zu erkennen ist: Dabei schädigt er das Haar so stark, dass man besser die Finger davon lässt.

Der ausführ­liche Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de/haarglaetter.