Google Pixel 2: In Teilen besser als das iPhone X

Hervorragendes Display, gute Kamera, brauchbarer Akku: Im Schnelltest der Stiftung Warentest schlägt sich das Smartphone Pixel 2 von Google gut, aber nicht sensationell gut. Wie sein Vorgängermodell scheint es mit einem Einstiegspreis von 800 Euro für das Gebotene recht teuer. Von der Konkurrenz hebt es sich weniger durch herausragende technische Leistungen ab als durch Googles Versprechen, drei Jahre lang für Updates zu sorgen – das ist im Android-Lager leider keine Selbstverständlichkeit. Manche werden darin einen Kaufgrund sehen – andere werden das Pixel 2 als überteuerten Android-Fan-Artikel abtun.

Gegenüber dem Vorgänger bringt das Pixel 2 einige Neuerungen, und nicht alle werden die Fans begeistern. Ärgerlich: Es gibt keinen Kopfhöreranschluss. Wer einen Kopfhörer mit Standard-Klinkenstecker nutzen will, muss zum beiliegenden USB-Klinke-Adapter greifen. Sinnvoll: Wie bei den aktuellen iPhones bietet nun auch die einfachste Pixel-Variante 64 statt bisher 32 Gigabyte Speicher. Das Display des Pixel 2 ist hervorragend, auch Farbwiedergabe und Kontrast sind sehr gut. Bei GPS-Ortung und Navigation schneidet es etwas besser ab als die iPhones. Die Kamera ist besser als die des Vorgängermodells, doch bei Zoom-Aufnahmen sind iPhone 8 Plus und iPhone X mit ihren Doppelkameras im Vorteil, auch bei Videos schneiden diese besser ab.

Den Falltest überstand das Google Pixel 2 ebenso wie den Tauchtest. Neue Anwendungen sind „Google Lens“, die Kamerabilder analysiert, und eine Funktion namens „Now Playing“, die Musikstücke identifiziert, die in der Umgebung laufen.

Der ausführliche Schnelltest ist unter www.test.de abrufbar.

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