19.09.2016

Girokonto: Preiserhöhungen nicht hinnehmen

Viele Banken und Sparkassen erhöhen gerade die Gebühren für die Kontoführung, Giro- und Kreditkarte oder die Überweisung per Formular. In einer großen Untersuchung hat die Stiftung Warentest die Preise für weit über 200 Kontomodelle von über 100 Banken und Sparkassen geprüft und zeigt Lösungswege, um den Kostenerhöhungen zu entgehen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe von Finanztest und online auf www.test.de/girokonto.

Kostenlose Girokonten gibt es noch – wenn auch seltener. Finanztest fand immer noch 25 Gratiskonten ohne Wenn und Aber, bei Direktbanken ohne Filiale, regionalen Banken und zwei überregionalen Filialbanken. Doch viele Banken erhöhen ihre Preise oder haben angekündigt, es noch zu tun. Millionen Kunden der Postbank, zum Beispiel, sollen ab November monatlich 3,90 Euro für ihr bisher kostenloses Girokonto bezahlen.

Für Kunden, die die Erhöhungen nicht hinnehmen wollen, zeigt Finanztest drei Lösungswege auf. Viele Banken führen zum Beispiel unterschiedliche Kontomodelle, zu denen man wechseln kann. Bei der ostsächsischen Sparkasse zahlt der Modellkunde 154,80 Euro im Jahr für ein Premiumkonto, ein Onlinekonto bei der gleichen Bank kostet mit 46,80 Euro weniger als ein Drittel – allerdings ohne Kreditkarte. Manchmal reicht es auch, sein Verhalten zu ändern. Anstatt einen Überweisungsschein auszufüllen, sollte man die Überweisung am PC veranlassen. Häufig lohnt es sich auch, die Bank zu wechseln. Seit dem 18. September müssen Banken per Gesetz den Kontowechsel erleichtern. Er darf dann nicht länger als zwei Wochen dauern. 41 der Banken im Test bieten bereits einen Wechselservice per App oder Computer an. Bestenfalls erledigt die neue Bank fast den gesamten Schriftverkehr.

Der ausführliche Test Girokonten erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 21.09.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/girokonto abrufbar.

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