Girokonten: Online ist günstiger

Wer mehr als 60 Euro im Jahr für sein Girokonto bezahlt, sollte wechseln, so der Rat der Zeitschrift Finanztest in ihrer September-Ausgabe. Kunden, die ihre Bankgeschäfte online erledigen, können sogar aus 22 Gratiskonten wählen, wenn sie es als Gehalts- und Rentenkonto nutzen. Kontoführungspreise sind kein Muss, wie der Test von rund 290 Kontomodellen bei 122 Banken zeigt.

Gratiskonto heißt: Es gibt keinen monatlichen Grundpreis, alle Onlinebuchungen sind inklusive, die Girocard ist kostenlos und Kunden müssen keine Bedingungen erfüllen. Neben den 22 kostenlosen sind weitere 69 Girokonten mit Preisen von maximal 60 Euro pro Jahr noch recht günstig. Weisen Kunden einen bestimmten, von der Bank festgelegten Mindestgeldeingang nach oder kaufen sie wie bei einigen Sparda-Banken einen Genossenschaftsanteil, können sie unter weiteren 24 Angeboten wählen.

Günstig sind die Konten aber nur, wenn Kunden ihr Konto ausschließlich online führen. Denn die Preise für Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften und andere Posten sind von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Das gilt besonders, wenn Kunden auf Papier überweisen. Bei der Comdirekt Bank kostet das zum Beispiel satte 4,90 Euro. Beauftragt er hierfür einen Mitarbeiter des Telefonservices, zahlt er etwa bei der Targobank 3,50 Euro. Damit jeder Kunde ein für sich passendes Konto finden kann, bietet die Stiftung Warentest einen Produktfinder an, mit dem man die Preise von 290 Kontomodellen vergleichen kann.

Ergibt der Vergleich, dass das Konto mehr als 60 Euro im Jahr kostet, sollte man wechseln. Wie das geht, wird Schritt für Schritt unter www.test.de/kontowechselservice erklärt.

Der Test Girokonto findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/girokonto.

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