Genossenschaften: Nicht alle sind solide

Dubiose Geschäftemacher nutzen immer wieder das gute Image von Genossenschaften aus, um Mitglieder abzuzocken. Im Extremfall verlieren sie ihren gesamten Einsatz. Wie man schwarze Schafe erkennt, erläutert die Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe.

Günstig einkaufen, wohnen oder etwas sparen – das bieten Genossenschaften. Die meisten Angebote sind seriös. Doch immer wieder nutzen Abzocker laxe Vorschriften im Genossenschaftsgesetz aus und locken Interessierte mit hohen Renditeversprechen in dubiose Genossenschaften. Auf der Warnliste der Stiftung Warentest (test.de/warnliste) finden sich Genossenschaften, über die Finanztest kritisch berichtet hat. Darunter sind die Wohnungsbaugenossenschaft Protectum Moderne sowie die DWG Deutsche Wohnbaugenossenschaft. Auch die Altersvorsorgegenossenschaft aus Potsdam und die Inco Genossenschaft aus Duisburg zählen dazu.

Die Zeitschrift veröffentlicht außerdem eine Checkliste mit typischen Merkmalen, die auf schwarze Schafe hinweisen können. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn eine Genossenschaft ihre Mitglieder mit hohen Renditen, vermögenswirksamen Leistungen oder Wohnungsbauprämien wirbt. Ein Callcenter oder externe Vertriebe sollten ebenso misstrauisch machen wie ein nur schwammig beschriebener Geschäftszweck, bei dem nicht klar ist, wo das Kapital der Genossenschaft investiert wird. Wenn die Mitgliedsbeiträge bei Wohnungsbaugenossenschaften in Hotels, Einkaufzentren oder Immobilienfonds investiert werden, statt in Immobilien, in denen die Mitglieder wohnen können, kann dies ebenfalls ein Zeichen für mangelnde Seriosität sein.

Der Artikel Dubiose Genossenschaften findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/genossenschaften.

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