Geldabheben im Ausland: Teure Euro-Falle

Wenn Reisende Bares in ausländischer Währung abheben wollen, können sie bis zu 13,7 Prozent mehr zahlen. Diese Mehrkosten werden fällig, wenn sie am Automaten das Angebot annehmen, den Betrag gleich in die Heimatwährung umzurechnen. Dieser Wechselkurs ist für den Touristen meist viel schlechter als der Kurs, mit dem die Heimatbank abrechnet. Diese teure Falle lauert auch für das Bezahlen im Geschäft. Auf diese und weitere Euro-Fallen weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe hin und gibt Tipps, wie man sie für 23 Länder mit fremder Währung meiden sollte.

Finanztest rät, die Sofortabrechnung in Euro abzulehnen und die Abrechnung in Landeswährung zu wählen. In sechs Ländern – Island, Polen, Serbien, Tschechien, Ungarn und der Türkei – werden Touristen aber manchmal in jedem Fall zur Kasse gebeten. Denn bei einigen Anbietern gibt es keine günstige Lösung: Entweder wird eine Geldautomatengebühr fällig oder es gibt einen schlechten Wechselkurs, der teilweise noch mit einer Gebühr kombiniert wird.

Vor allem außerhalb Europas berechnen viele Geldautomatenbetreiber eher Gebühren für das Abheben von Geld. Hier sollte man sich einen Automaten suchen, der eine geringe Gebühr erhebt, oder ganz darauf verzichtet.

Für den Karteneinsatz verlangen oft auch die Kartenherausgeber teilweise sehr hohe Gebühren: Fürs Bargeldabheben und fürs Umrechnen der Fremdwährung. Wer viel reist, sollte eine Karte nutzen, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet. Ein Vergleich von Konditionen von Gratis-Girokonten inklusive Girocard und Kreditkarte hat gezeigt: Nur mit der DKB-Kreditkarte sind Geldabheben und Bezahlen im Ausland kostenfrei.

Der Test Geld abheben im Ausland findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/geldabheben-ausland.

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