Frisch­käse Von 25 Produkten sind 20 „gut“, einer sogar „sehr gut“

Weißer Käse, weiße Weste: Keine Keime, keine Schad­stoffe, nur wenige sensorische Fehler. So lautet das insgesamt positive Fazit des Frisch­käse-Tests. Für die März-Ausgabe der Zeit­schrift test prüfte die Stiftung Warentest 25 Frisch­käse und Frisch­käsezubereitungen der Geschmacks­richtung „natur“: 20 Produkte ergatterten das Testqualitäts­urteil „gut“, Almette sogar ein „sehr gut“.

Dieser Doppelrahm-Frisch­käse schmeckt feinsäuerlich, sehr deutlich sahnig und hat eine lockere Konsistenz. Allgemein schätzen Lieb­haber von Doppelrahm­frisch­käse seine Voll­mundig­keit. Die verdankt er einem üppigen Maß an Milch­fett – etwa 25 Prozent.

Am meisten Anlass zum Mäkeln gaben noch die fett­reduzierten Produkte bei der sensorischen Prüfung. Exquisa fitline zum Beispiel ist im Mund mehlig, der Be Light von Aldi (Süd) schmeckt leicht käsig. Typisch fett­reduzierte Frisch­käse indes schme­cken milchsäuerlich, an Magerquark erinnert. Weil bei manchen von ihnen das Milch­fett auf bis zu 0,2 Prozent reduziert ist, haben sie vergleichs­weise wenig Kalorien: 100 Gramm Frisch­käse der Mager­stufe enthält nur 66 Kilokalorien, der Doppelrahm­stufe 262.

Doch egal, ob Doppelrahm- oder Mager­stufe – der wasser­reiche Frisch­käse verdirbt schnell, sobald die Packung geöffnet wird. Geschlossen hält er sich oft bis zu drei Monate. Bei zu kühlenden Produkten aber darf der Kühlhin­weis nicht fehlen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie mit ungekühltem Frisch­käse verwechselt werden. Ungekühlter Frisch­käse wie der Be Light von Aldi (Süd) enthält Konservierungs­stoffe und ist zwei Monate lang bei Raum­temperatur halt­bar. Im Test ist er aber sensorisch nur „ausreichend“.

Der ausführ­liche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.

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