27.09.2012

Fotokalender: Große Qualitäts­unterschiede – von perfekt bis Fehl­druck

Nicht alle Fotokalender halten, was sie versprechen, stellte die Stiftung Warentest fest, die für einen Test Fotokalender in Auftrag gab: Aldi und Ross­mann lieferten jeweils einen Fehl­druck, Photo­grapherbook benötigte im Schnitt nur 3 Tage, während Printeria erst nach 15 Tagen lieferte. Die Preise für einen Kalender in DIN A3 im Digital­druck schwankten zwischen ca. 15 Euro und rund 28 Euro.

Wer einen Fotokalender basteln will, kann sich heut­zutage das Ausschneiden und Aufkleben sparen. Praktischer ist der Druck bei einem Fotod­ienst inklusive Lieferung nach Hause. Anbieter gibt es viele: in Drogerien und Elektronikmärkten, beim Lebens­mittel­discounter und bei Internetfirmen. Die Stiftung Warentest hat die Bild- und Materialqualität untersucht, den Angebots­umfang, die eigentliche Kalenderer­stellung mit der Downloadsoftware, die Bestell­abwick­lung und die Website.

Ergebnis: die besten Fotokalender im Test kommen aus Cewe-Laboren, die unter anderem für dm, FotoInsight, OnlineFoto­service, Promarkt und Saturn drucken. Über­haupt tummeln sich auf dem Markt insgesamt nur eine Hand­voll Groß­labore: neben Cewe sind dies Allcop, Fujifilm und Orwo. Auch beim Angebots­umfang konnten die Anbieter mit Cewe punkten. Sie bieten die meisten Wahl­möglich­keiten.

Die Oktober-Ausgabe von test empfiehlt allen, die zu Weih­nachten Fotokalender verschenken wollen, spätestens im Oktober oder November zu bestellen, weil die Labore dann noch nicht so ausgelastet sind. Auch wichtig zu wissen: Die Rück­gabe eines Kalenders bei Nicht­gefallen oder Tipp­fehlern ist nicht bei allen Anbietern möglich, bei tech­nischen Mängeln hingegen schon.

Der ausführ­liche Test Fotokalender ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fotodienste veröffent­licht.

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