Fluggastrechte: Mehrere Hundert Euro Entschädigung bei Flugärger

Bis zu 600 Euro stehen Fluggästen zu, wenn die Airline ihr Ziel stark verspätet erreicht, einen Flug streicht oder überbucht. In der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest zeigt die Stiftung Warentest, wie betroffene Passagiere ihre Entschädigung durchsetzen können, inklusive Musterbrief. Wichtig dabei: Startflughafen oder Hauptsitz der Airline müssen in der EU liegen.

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland rund 9.000 Flüge gecancelt und fast ebenso viele hatten mindestens drei Stunden Verspätung. Je nach Flugstrecke haben Passagiere Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro. Diese Rechte haben auch Urlauber, die eine Pauschalreise mit Flug gebucht haben.

Nach Ende des Reisejahrs hat der Passagier drei Jahre Zeit, um seine Rechte geltend zu machen. Leider reagieren Fluggesellschaften oft wenig kooperativ, wenn geschädigte Passagiere direkt auf sie zu kommen. Deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten, an die Entschädigung zu kommen: die Schlichtungsstelle, Fluggastrecht-Portale, Sofortentschädiger oder die Hilfe eines Anwalts. „Wir empfehlen Fluggästen den Gang zur Schlichtungsstelle, das Verfahren ist für sie dort kostenfrei“, so Eugénie Zobel, Finanztest-Expertin.

Der Artikel Fluggastrechte findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/ fluggastrechte abrufbar.

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